Institut zur Förderung der intuitiven Musik und schamanischen Klangheilkunde

Der schamanische Weg

Was ist Schamanismus?

Ein kurzer Erklärungsversuch:

Der „ursprüngliche“ Schamanismus ist nach den einschlägigen Kommentierungen ein religiöses System, dessen Wurzeln bei den sibirischen Völkern liegen. Es umfasst insbesondere den Glauben an die Heilkraft des Schamanen, die sich aus altem Wissen und der Verbindung zu den höheren und jenseitigen Mächten – oft auch in Verbindung mit extatischen Zuständen – generiert.

Der Begriff wird jedoch auch als Sammelbegriff für rituelle heilerische und Weissagungs-Praktiken verwendet, bei denen ebenfalls eine enge Verbindung zur „jenseitigen Welt“ im Vordergrund steht.

In der Literatur (vergleiche Wikipedia) gibt es verschiedene Definitionen und Abgrenzungsversuche gegenüber anderen, vorwiegend Naturreligionen, bei denen ebenfalls „spirituelle Experten“ insbesondere Heilarbeit leisten. Im Vordergrund steht bei allen Definitionen eine enge Verbindung zur Natur und den „höheren Mächten“, die durch Berufung empfangen und in der Gemeinschaft allgemein anerkannt sind.

„Schamanismus ist der Komplex von Überzeugungen, Riten und Traditionen, der rund um den Schamanen und seine Aktivitäten gruppiert ist.“  Åke Hultkrantz

Was definiert „den schamanischen Weg“?

Als schamanischer Weg wird im allgemeinen die Suche nach der Verbindung zum Ursprung (dem „höheren Selbst“ und den Ahnen) und die Aneignung alten ganzheitlichen heilerischen Wissens (Kräuter-/Räucherkunde, etc.) im Dienste des Gemeinwohls bezeichnet. Die Ausprägungen sind dabei sehr unterschiedlich und individuell.