Institut zur Förderung der intuitiven Musik und schamanischen Klangheilkunde

Rhythmus

Der Rhythmus, bei dem man mit(machen) muss…

Der Ursprung des Universums war der Urknall – der Ursprung musikalischer Arbeit ist der Rhythmus.

Haben Sie es auch schon erlebt, dass Sie bei einer Musik automatisch begannen den Rhythmus aufzunehmen?
In Gedanken und Bewegung, auf den Schenkeln, am Autolenkrad?

Rhythmus ist etwas zutiefst ursprüngliches: als erstes Erlebnis ist uns allen der Herzschlag der Mutter gemeinsam.
Ein warmer, gleich bleibender Ton, den wir als zutiefst entspannend und wärmend empfinden.
Tonfolgen die uns anstecken, animieren ihnen zu folgen, mitreißen…

Die ersten Instrumente der Urzeit waren Klopfinstrumente, aus denen sich die Rassel und später auch die (schamanische) Trommel entwickelte.
Zu trommeln wurde von jeher infolge der engen Verbindung zu unserem Unterbewusstsein mit Mystik und Spiritualität, aber auch mit Heilarbeit verbunden.

Und sich mit diesem besonderen Zauber zu verbinden können wir alle auch erleben, wenn wir mit einer Trommel experimentieren:
Wir erspüren den Rhythmus, der uns ganz persönlich gut tut. Zumeist eben angelehnt an der Herzschlag…

Dabei ist noch nicht einmal ein fester und gleich bleibender Rhythmus das Ziel.
Nach Studien löst ein mittleres Maß an rhythmischer Unregelmäßigkeit beim Zuhören das größte Wohlbefinden aus – und animiert damit am stärksten auch zur Bewegung. Das liege vermutlich daran, dass die Unterbrechung regulärer Rhythmen die Erwartungshaltung des Gehirns durchbricht und es zur aktiveren Teilnahme am Gehörten veranlasst, schreiben die Forscher. Der Körper werde aufgefordert, sich mit dem Takt zu synchronisieren, was Lust auf Bewegung mache.

Wissenschaftlich gesprochen ist Rhythmus die zeitliche Gestaltung und Ordnung von Musik.
In diesem Sinne definiert umfasst Rhythmus mindestens drei grundlegende musikalische Elemente, die jeweils ein spezielles Zeitverhältnis repräsentieren:

  • den Rhythmus im engeren Sinne, die Folge und Beziehungen der relativen Tondauern untereinander, das Verhältnis „kurz – lang“,
  • das Metrum, die Folge und Beziehungen der Betonungen beziehungsweise Gewichte der einzelnen Taktzeiten, das Verhältnis „betont/schwer – unbetont/leicht“,
  • das Tempo, das die absolute Tondauer festlegende Zeitmaß, das Verhältnis „schnell – langsam“.

Dabei wohnt Jedem von uns ein eigener Rhythmus, entsprechend unserem individuellen Charakter, inne.

Bei der intuitiven Musik gilt es diesen inneren Rhythmus (wieder) zu entdecken und ihn zu verstärken.
So stellt sich relativ schnell ein Ausgleich in uns ein. Die Gedanken schwinden und der Rhythmus „trägt uns“.
Wir werden zurück zu uns selbst geführt und verbinden uns im Loslassen gleichzeitig mit dem was wir sind, „dem höheren Selbst“.

Das ist auch der grundlegende schamanische Ansatz:
Die (Rück)Verbindung mit uns selbst – Einklang mit uns – Harmonie im Rhythmus finden.
So stellt sich gerade auch beim (selbst) trommeln sehr schnell der Effekt ein, dass wir „abschalten“ und in eine Art Trance fallen…

Je nachdem wir lange und intensiv wir das Trommeln ausüben, führt das im Ergebnis zur ganzheitlichen Entspannung (auch über die spürbare körperliche Wirkung der Vibration) und „Ausbalanzierung“ (Ausgleich der körpereigenen Energiezentren und -bahnen, Anregung von Stoffwechsel und Immunsystem, Steigerung der Lebensfreude).

Probieren Sie es!
Trommeln Sie bei einem Lagerfeuer und lassen Sie sich auf die Wirkung ein!
Und: es kommt nicht auf die Lautstärke an – fühlen Sie den Klang und spüren Sie was er mit Ihnen macht…