Institut zur Förderung der intuitiven Musik und schamanischen Klangheilkunde

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VonHans-Peter Dibke

Stimmgabeltherapie – Ein Interview von Oliver Bartsch mit Dr. med. Particia Nischwitz und Thomas Künne

„Mit unserem Ansatz der Salutogenese wollen wir verschiedene Bereiche unseres Körpers und unseres persönlichen Umfelds stärken und rechtzeitig die Selbstheilungskräfte aktivieren, sodass sich Frustration, Ver-stimmung, Blockade oder auch Krankheit überhaupt nicht erst einnisten oder ausbreiten können. Die vorgestellten Stimmgabel-Anwendungen unterstützen das Wohlbefinden auf allen Ebenen, ihr Zusammenwirken bildet die Grundlage eines harmonischen, glücklichen und gesunden Lebens.“

In ihrem zweiten gemeinsamen Buch „Praxis-Set Stimmgabeltherapie“ zeigen der Stimmgabeltherapeut Thomas Künne und die Schulmedizinerin und Akupunktur-Expertin Dr. med. Patricia Nischwitz, wie mithilfe der beiliegenden hochwertigen Therapeuten-Stimmgabel Akupunkturpunkte zur Vorbeugung und Linderung von Beschwerden sanft und wirkungsvoll eingeschwungen werden können.

Herr Künne und Frau Dr. Nischwitz, Ihr Praxis-Set zur Stimmgabeltherapie wirkt wie aus einem Guss – wie ist es zu dieser gelungenen Zusammenarbeit zwischen einem Phonophorese-Experten und einer Allgemeinärztin gekommen?

Dr. Nischwitz: Nun, wir konnten mit unserem ersten gemeinsamen Buch „Stimmgabel-Set: Die Kosmische Hausapotheke“ ja schon beweisen, wie wir harmonieren. Und da diese Zusammenarbeit äußerst fruchtbar war, haben wir beschlossen, sie fortzusetzen. Der Fisch (Thomas) sprüht vor Ideen, und der Steinbock (Patricia) sorgt für die Bodenständigkeit. Zudem „arbeiten“ wir beide mit unseren Klienten und Patienten mit Energien und Schwingungen, sodass wir trotz unterschiedlicher Ausführungen in unserer Tätigkeit einen ganz großen gemeinsamen Nenner haben.

Künne: Durch die Zusammenarbeit mit Patricia können wir gemeinsam die Chance des Wassermann-Zeitalters am Schopfe packen, nämlich „neue Wege“ zu gehen und das „trennende Entweder-oder“ durch ein „verbindendes Sowohl-als-auch“ nachhaltig zu ersetzen, in dem sich zwei Experten aus Schulmedizin und alternativer Heilkunst gefunden haben, ohne sich zu suchen. Dies ist die wunder-volle Seelenverwandtschaft dieser „Zusammenarbeit“ zum Wohle aller.

Herr Künne, Sie gelten als „Musterschüler“ Dr. Ruediger Dahlkes, der auch das Vorwort zu diesem Praxisbuch geschrieben hat, und beschäftigen sich mit den komplexen Vorgängen der Innen- wie auch Außenwelt. Ist die Stimmgabel, die kosmische Schwingungen wiedergibt, wie ein Bindeglied zwischen diesen beiden Welten zu sehen?

Künne: Wir Menschen sind Kinder des Kosmos, wie ich bereits vor Jahren im Mankau-Klassiker zur Phonophorese, „Die heilende Kraft der Planetenschwingungen“, zusammen mit Inge Schubert ausführlich dargestellt habe. Dies bedeutet und hat zur Konsequenz, dass in unserem Zell-„Bewusstsein“ seit Urzeiten alle individuellen wie auch die kollektiven Erfahrungen aus Vergangenheit und Gegenwart verankert sind, die mit allen anderen Zellen des Körpers als Ganzem in Kontakt und Resonanz stehen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass kosmische Schwingungen in unseren Zellen abgespeichert sind und durch die Phonophorese (re-)aktiviert werden können.

Mir persönlich gefällt in diesem Zusammenhang die Metapher der Souffleuse im Theater oder Opernhaus sehr gut: Der Akteur hat sein Programm oder seinen Text gelernt, aber: In diesem Moment hängt er, er weiß nicht mehr weiter. Durch den kurzen Impuls der Souffleuse findet er sich wieder zurecht, er wirkt wie ein Starthilfekabel für einen ins Stocken geratenen Motor.

Ein weiteres „stimmiges“ Bild liefert die Montessori-Pädagogik mit ihrem Credo „Hilf mir, es selbst zu tun“, denn: Tief in unserem Inneren „wissen“ wir, was gut ist für uns und was nicht. Ein Balancing mittels Stimmgabel bringt uns in sanften und direkten Kontakt mit unserer inneren Weisheit, die in jeder und jedem von uns schlummert, nicht nur in einigen. Somit ist die Stimmgabel des Praxis-Sets wirklich ein Bindeglied zwischen äußerer und innerer Welt, zwischen Makrokosmos Universum und Mikrokosmos Mensch.

Frau Dr. Nischwitz, inwieweit kommt die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) mit ihrer Lehre des Chi und der damit verbundenen Energiepunkte der Stimmgabeltherapie entgegen?

Dr. Nischwitz: Chi bedeutet so viel wie „Lebensenergie“, und Energie ist Schwingung, sodass die Basis praktisch die gleiche ist. In der TCM ist Energiearbeit (auch in der Ernährung oder der Massage) völlig selbstverständlich – im Unterschied zu unserer Medizin, die doch oft sehr grobstofflich ist. In der Naturheilweise geht es um die Anregung von Regulationen; dazu braucht es nicht immer den Holzhammer. Im Gegenteil: Ein Zuviel an Reizen kann überfordernd oder lähmend wirken. Bei der Akupunktur kommt es immer auf die Aktivierung von Punkten an, die auf ganz unterschiedliche Weise geschehen kann. Angefangen von der klassischen Nadel über Laser, Wärme oder Druck ist das „Einschwingen“ von Punkten per Stimmgabel ein sanfter Reiz, der vor allem auch gut selbst anzuwenden ist.

Herr Künne, die dem Praxis-Set beigelegte Stimmgabel in der Schumann-II-Frequenz – der Frequenz der neuen Zeit – wurde ausgewählt, weil sie für alle Menschen „stimmig“ ist. Wie wird so ein wertvolles Universalinstrument in seiner Wirkung ermittelt und ausgesucht?

Künne: Bereits im 2010 erschienenen Buch „Heilen mit dem kosmischen Ton“ mit Roswitha Stark konnte ich ein sanftes Balancing über das Gehör bzw. über die Körper-Chakren mit den Schumann-Resonanz-Frequenzen I und II vorstellen.

In meiner Praxis-Arbeit mit Klienten, auf Vorträgen und Kongressen und natürlich auch in Phonophorese-Seminaren und -Ausbildung kann ich immer wieder spüren, welch wohltuende Wirkung diese Frequenzen haben. Die Raumfahrt konnte mit der Schumann-I-Frequenz (250,56 Hertz) bereits die berüchtigte „Weltraum-Krankheit“ in den Griff bekommen. Die Schumann-II-Frequenz mit ihren 256 Hertz vermittelt uns auf der Erde lebenden Menschen symbolisch ein wunder-volles Erleben und Gespür für unsere Chancen im Wassermann-Zeitalter. Sie macht nicht eng, sondern erweitert im Gegenteil unseren Horizont, sie macht uns offen und empfänglich. Wie sagte eine Seminarteilnehmerin so treffend: „Mit der Schumann-II-Frequenz spüre ich am ganzen Leib, dass alles gut wird und ich mir keine Sorgen machen muss.“

Ich bin mir sicher, dass diese Frequenz neben den Allround-Gabeln OM und Venus zu einem weiteren Meilenstein in der Phonophorese wird. Aus diesem Grunde liegt jedem „Praxis-Set Stimmgabeltherapie: Gesund durch Schwingung“ eine hochwertige Therapeuten-Aluminiumstimmgabel bei, hergestellt von einem deutschen Traditionsunternehmen aus dem Thüringer Wald in vierter Generation, handgeschliffen auf die Frequenz von 256 Hertz. Diese Frequenz verkörpert zudem eine Oktavierung (= Verdopplung) von 8 Hertz, d. h. derjenigen Frequenz, auf der gemäß Untersuchungen des amerikanischen Institute of Heartmath ein liebendes Herz schwingt und die den Alphawellen unseres Gehirns entspricht. Letztere treten in gelöster und entspannter Haltung auf und sind damit das „Tor zur Meditation“: Wir ruhen in uns selbst, sind frei von Stress und Angst, dabei aber wach, bewusst und achtsam.

Frau Dr. Nischwitz, Ihr Hauptanliegen sind Naturheilverfahren wie Akupunktur, Homöopathie und Kinesiologie. Wie ordnen Sie die Bedeutung der sanften Stimmgabeltherapie im Bereich der Naturheilverfahren für die Zukunft ein?

Dr. Nischwitz: Wenn ich mir die letzten Jahre oder Jahrzehnte anschaue, so darf man feststellen, dass langsam ein Wandel in der Denkweise stattfindet: Was ist Gesundheit, was kann ich selbst für mich tun, was heilt? Inzwischen sind sogar vorsichtige Ansätze in der Schulmedizin zu finden, denen zufolge Krankheit eben nicht nur eine Störung der Struktur oder chemischer Prozesse ist. Vor diesem Hintergrund schreibe ich den „alternativen“ Heilverfahren, zu denen auch die Stimmgabeltherapie zählt, eine große Bedeutung zu. Und wie ich schon erwähnte: Kleine Reize regen das System an, sanft zu reagieren, ohne es zu erschlagen. Gerade berichtete mir eine Patientin mit einer halbseitigen Gesichtslähmung nach einem Infekt, wie gut ihr die Behandlung von Akupunkturpunkten mit der Stimmgabel täte.

Praxis-Set Stimmgabeltherapie: Gesund durch Schwingung, Akupunkturpunkte sanft und wirkungsvoll einschwingen. Herr Künne und Frau Dr. Nischwitz, der wesentliche Bestandteil Ihres Praxisbuchs sind die harmonisierenden Stimmgabel-Anwendungen, mit denen verschiedene Körperbereiche gestärkt werden können, sodass Verstimmungen und Blockaden gar nicht erst auftreten. Nach welchen Auswahlkriterien haben Sie diese Balancings in das Buch aufgenommen?

Dr. Nischwitz: Wir haben uns gemeinsam angeschaut, was die Menschen vor allem in ihrem Wohlbefinden stört. Das sind ja häufig eher die Probleme, die zunächst nicht unbedingt als Krankheiten eingestuft werden, aber die Lebensqualität erheblich beeinflussen. Wir möchten eine gesunde Basis schaffen, indem wir mit den Balancings beispielsweise für einen klaren Kopf, für entspannten Schlaf, eine gute Verdauung und harmonische Beziehungen sorgen. So ist es leichter, mit Störungen und Problemen, die uns natürlich immer wieder begegnen, umzugehen, und wir müssen nicht daran (er)kranken.

Künne: Wir wollen nicht warten, bis das sprichwörtliche Kind im Brunnen liegt. Unsere Gesellschaft ist in vielen Bereichen nicht gesund, sondern eher krank. Mit unserem Ansatz der Salutogenese wollen wir rechtzeitig die Selbstheilungskräfte und den inneren Heiler in uns allen aktivieren, sodass sich Frustration, Ver-stimmung, Blockade oder auch Krankheit überhaupt nicht erst einnisten oder ausbreiten können. Aufgrund dieser Überlegung zeigten sich die im Buch vorgestellten Balancings wie von selbst, ihr Zusammenwirken bildet die Grundlage eines harmonischen, glücklichen und gesunden Lebens. Wer über ein intaktes (Körper-)Haus verfügt, kann auf Handwerker zur Reparatur von außen getrost verzichten.

 

Das Buch:
Thomas Künne & Dr. med. Patricia Nischwitz: Praxis-Set Stimmgabeltherapie: Gesund durch Schwingung, Akupunkturpunkte sanft und wirkungsvoll einschwingen.
Mit hochwertiger Therapeuten-Stimmgabel made in Germany und einem Vorwort von Dr. Ruediger Dahlke
Mankau Verlag, 1. Aufl. Okt. 2013, Hardcover mit Therapeuten-Stimmgabel, 157 S., 49,95 €

Weitere Informationen zur Phonophorese findet Ihr auf den Internetseiten von www.Stimmgabeltherapie.de, https://www.schwingung-als-weg.de und https://www.cosmic-lights-balancing.com

Quelle: mit freundlicher Genehmigung von Thomas Künne

 

VonHans-Peter Dibke

„Wie Klänge uns berühren“ – von Michael Reimann, Engelskirchen

Töne – Klänge – Schwingungen – Unterschätztes Potential

Wir kommen täglich mit Schwingungen, Klängen und Frequenzen – im wahrsten Sinne des Wortes – in Berührung. Heutzutage sind wir mit einer Vielzahl von Schwingungen konfrontiert – ob wir es wollen, oder nicht: Radio – und TV Frequenzen, Frequenzen der Mobil- und Schnurlos-Telefone, alle Audioquellen und Umweltgeräusche.

Schauen wir mal 367 Jahre in die Vergangenheit: Mozart wird gerade geboren und die musikalische Grundstimmung lag bei ca. 432 Hertz (regional unterschiedlich). Unsere heutige Kammerstimmung wurde 1939 in Paris auf 440 Hertz festgelegt, um den Instrumenten und dem Orchesterklang eine brilliantere Note zu geben – Tendenz steigend. Die Berliner Philharmoniker verwendeten unter Herbert von Karajan sogar 445 Hz.

Die Grundstimmung von a‘ = 432 Hz beziehungsweise c = 128 Hz steht in besonderer Weise mit dem menschlichen Körper in Verbindung, insbesondere dem Herzen, den Hirnwellen und den Ohren. Musik, die in dieser Stimmung gespielt wird, scheint den Zuhörer auf besonders intensive Weise zu berühren und geht mit der natürlichen Grundschwingung des Körpers beziehungsweise einiger seiner Teile (zum Beispiel dem Herzen und den Stimmbändern) in Resonanz. Im Rahmen der Musiktherapie können individuelle Frequenzen und Tonarten gewählt werden, um bestimmte Wirkungen zu initiieren. In einem Konzert hingegen erwartet man im Normalfall keine „Therapie“. Deshalb ist es sinnvoll, sich auf einen Aspekt im Sinne von Genuss und Wohlbefinden zu konzentrieren. Hierfür ist die 432 Hz-Stimmung prädestiniert, die allgemein als Türöffner für Harmonie, Wohlbefinden und („seelische“) Heilung gilt (Quelle: secret wiki).

Schon in der alten chinesischen Kultur hatte die Musik einen hohen Stellenwert.

Konfuzius formulierte es so: „Pflege der Musik -Das ist die Ausbildung der inneren Harmonie.“

Sollten wir dieser Erkenntnis – anstatt der Wissensvermittlung – in unserem Schulsystem nicht viel größerer Aufmerksamkeit schenken? In unserer heutigen sozialen Situation ist es höchste Zeit, bewusst den Umgang mit Harmonie zu pflegen.

Musik in unserem Körper fühlen

Nicht der beste Kopfhörer der Welt kann uns die Klangerfahrung vermitteln, die entsteht, wenn eine Schallquelle mit unserem Körper Kontakt hat. Neben der Möglichkeit, Klangschalen oder andere Instrumente auf oder am Körper zu spüren, enthält der Soundwaver -ein innovativer 360° Vibrationslautsprecher und Körperschallwandler – die Möglichkeit, alle aufgenommene Musik jeglichen Genres in den Körper „einzuspeisen“ – die Musik ist über das Knochensystem in unserem Körper zu hören und zu spüren. Er verwandelt jede harte Oberfläche wie Holz, Glas oder Metall in einen Resonanz-Körper und gibt Ihre Musik in erstaunlicher Klangqualität wieder. Seine Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: Z.B. fürKlangmassagen im Sessel oder im Bett oder das Hören und Fühlen spezieller Frequenzen unter Umgehung des Verstandes, der erst einmal alles kontrolliert und bewertet.

Gehörlose Menschen können damit mit Ihren Füßen Musik wahrnehmen – über den Fußboden. Idealerweise sollte dieser aus Holz oder Parkett bestehen.

Mit der CD „Frequenzreisen im Quantenfeld“ (Konzept: Jürgen Woldt, do it Akademie, Musik: Michael Reimann) – eine Co-Produktion der Doit-Akademie und Acron Music – haben Sie dieMöglichkeit ganz gezielt musikalische Impulse an bestimmte Organe zu schicken.

Auf diese Weise verbessert die CD emotionale und selbstregulatorische Fähigkeiten des Menschen, stärkt das Eigenempfinden bzw. hilft dabei, ein verlorenes Gefühl für sich selbst wieder neu zu entdecken.

Ein klassisches Beispiel erzählt Alfred Tomatis in seinem Buch Klang des Lebens weil man Zeit sparen wollte kürzte man das Singen im Tagesablauf eines Mönchsordens. Daraufhin wurden die Mönche krank. Man dachte, dass es am Essen lag oder sonstige Gründe dafür verantwortlich waren. Erst als man das Singen in der gewohnten Weise wieder einführte, besserte sich das Wohlbefinden der Mönche.

Neue Erkenntnisse bestätigten als gesundheitlichen Bonus beim Singen, die Stärkung des Immunsystems durch höhere Konzentration von Immunoglobolin und Cortisol.

Wolfgang Saus, der wohl fachlich versierteste Obertonsänger aus Aachen, verwendet den Körper schallwandler in Verbindung mit der Stimmanalyse – Software „Overtone-Analyser“. Hierdurch kann er die bis jetzt nur errechneten Formanten in unserer Stimme, real gemessen grafisch darstellen.

Anwendung am Körper

Grundsätzlich kann man sagen, dass die körperliche Beschallung mit 432 Hz-Musiken den Körper in seine ursprüngliche Funktionsweise zurückzubringt. Die Dauer der Anwendung hängt von der Stärke der Irritation des Organes oder Körperbereichs ab. Eine Regulation geschieht fast automatisch. Beachten sollte man nur, dass die Anwendung in einem angenehmen Maße erfolgt. D. h. welche Lautstärke ist noch angenehm und wie lange sollte die Anwendung gehen. Vertrauen Sie dabei auf Ihr Gefühl.

Die Anwendung erfolgt mit zwei Möglichkeiten: Der direkten Kontaktaufnahme an eine Körperstelle oder der indirekten Beschallung über einen Stuhl oder einen Bettrahmen.

Die Berührung über die Chakren (Handflächen, Fußsohlen etc.) am Rücken oder Körpervorderseite ist die wirkungsvollste, da sich an ihnen die Nervenenden konzentrieren.

Man könnte fast von einem „Klang-Bad“ sprechen, da die Schwingungen sich durch die Knochen im ganzen Körper ausbreiten können. Dieses körperliche Spüren verstärkt das Erlebnis „nur“ schöne Musik zu hören um ein Vielfaches: Wir werden quasi zu dieser Musik. Unser Körper wird zum „Resonanzkörper“. Ich habe selbst erlebt, wie ein spastisch und hochnervöser Junge ruhig wurde und die Töne des Daumenklaviers mit einem Lächeln bedachte, als ich ihm das Instrument an den Körper hielt. Hier gilt immer das Feedback des zu Behandelnden.

Hans Peter Klein vergleicht diese Klangmassage mit dem Grundprinzip der Homöopathie, nämlich Gleiches mit Gleichem zu heilen. Er versteht den Klang als Informationsträger, der mit seiner Schwingung auf Resonanz im gestörten Organismus zielt.

Was bedeutet nun für uns Menschen diese musikalische Schwingung? Der französische HNO-Arzt

Alfred Tomatis beschreibt es in seinem Buch „Der Klang des Lebens“:

„Abgesehen von dem gefühlsmäßigen Aspekt des Musikhörens und der Freude am eigenen schöpferischen Tun, gibt es erstaunliche Erkenntnisse über die Wirkungen auf unseren Körper. So ist das Ohr an einem Energieaustausch beteiligt, um unsere Hirnrinde mit Kraft zu versorgen. Das Hirn braucht zum Leben Zucker und Sauerstoff, es kann damit allein aber noch lange nicht denken. Für diese Funktion benötigt es eine andere Art von Nahrung: Stimuli, die aus allen Sinnesorganen als Fortleitung elektrischer Potentiale zu ihm gelangen.

Das hierfür weitaus wichtigste Sinnesorgan ist das Ohr, das ungefähr mit 90 % an der Energiezufuhr zur Hirnrinde beteiligt ist; und dies fast ausschließlich durch den Empfang hoher Frequenzen!

In der Schnecke, dem Hörorgan des Innenohrs, befinden sich im Bereich der Wahrnehmung hoher Frequenzen viel mehr Sinneszellen als im Bereich der tiefen. Hohe Frequenzen setzen sich somit in eine unverhältnismäßig größere Zahl von Impulsen um, die eine wahre Aufladung der kortikalen Tätigkeit bewirken (im EEG sichtbar). Das bedeutet Bewusstsein, Denkfähigkeit, Gedächtnis, Wille usw. – kurz: geistige Wachheit, aber auch Vitalität und Kreativität.“

Ein Vorreiter der Schwingungsforschung war der Naturwissenschaftler Ernst Friedrich Chladni, der zu  Mozarts Zeit (1756 – 1827) akustische Experimente machte. Eine mit feinem Sand bestreute Metallplatte brachte er mit einem Geigenbogen zum Schwingen. Die so entstehenden Muster sind die berühmten „Chladnischen Klangfiguren“ die belegen, das durch Schwingungen Formen entstehen.

Nachdenkenswert ist die Tatsache, dass der Sand an denjenigen Stellen das Muster bildet, wo die größte Ruhe auf der Platte zu finden ist. Diese Art, Schwingungen in für uns sichtbare Form zu bringen, hat der Schweizer Forscher Dr. Hans Jenny (1904 – 1972) in seiner „Kymatik“ mit modernsten Verfahren weiterentwickelt. Der Nachfolger dieser Klangforscher ist Alexander Lauterwasser mit seinen wunderschönen Wasserklangbildern.

http://www.wasserklangbilder.de

Bleibt uns nur die Frage: Wie und warum entstehen diese Formen durch Klang?

Ohne eine endgültige Antwort darauf zu haben, ist es doch schön, sich vorzustellen, wie die Berührung mit Musik uns in unserer physischen Form derart formen kann.

Funktionale Musik

Dieser Begriff erklärt eine Musik, die nicht einfach nur als „Hörgenuss“ zu verstehen ist, sondern mit dem eine bestimmte Anwendung  und Zweck  verbunden ist. Beispiel: Die Eigenschwingung der Erde nennt man Schuhmann-Frequenz. Diese liegt durchschnittlich bei 7,5  Hertz im tiefsten Bereich. Wenn eine Musik diese Schwingung beinhaltet, nehme ich sie beim Hören auf und verbinde mich im b.esten Fall mit dieser Erdschwingung.

Wann können Schwingungen für den Menschen gefährlich werden? Zwei Faktoren spielen dabei eine Rolle: Die Stärke und die Dauer. Sicher kennen Sie die Wirkung der Musikboxen aus einer Diskothek. Auf Dauer sicher schädigend – für das Gehör und für den Herzrhythmus, der sich nach geraumer Zeit (interessanterweise) dem Beat der Musik anpasst. Ich denke, dass diese körperliche Erfahrung heute die fehlenden Einweihungs- und Trancerituale der  Urbevölkerung kompensiert.

Es gibt eine ganz einfache Regel für die persönliche Verträglichkeit von Musik: Es ist das Gefühl und das Gespür des Wohlfühlens. Sobald ein unangenehmes Gefühl auftaucht – und unser Körper ist da noch ziemlich sensibel – wäre die Anwendung zu reduzieren oder ganz abzubrechen.

Die Musik ist nicht nur Kunst und Unterhaltung: Sie berührt direkt unsere Seele. „Ich kann den Geist der Musik nicht anders fassen, als in Liebe.“ Richard Wagner

28.09.2018
Homepage des Autors: www.michaelreimann.de
E-Mail: mail@acronmusic.de

Quelle: mit freundlicher Genehmigung vom Michael Reimann